Transparenz bei Bauverhandlungen

Es geht wieder einmal mehr um die aktive Teilnahme von Bürgern der Stadt Lienz, bei Öffentlichen Projekten um Einsichtnahme in diverse anstehende Bauverhandlungen bzw. anderer mehr.

Die Einladung zur Teilnahme an den Umbauarbeiten wie zum Beispiel der Nussdorfer Straße,  inklusive Neuerrichtung eines  Radweges, wurde bereits  Ende Mai 2026 sowohl an den bestehenden Öffentlichen Anschlagtafeln in der Stadt, sowie auch im Internet unter der Rubrik „Amtstafel“ für die Bevölkerung dazu kund getan. Abgenommen wurde diese Ankündigung wieder am 25. Juni 2026.

Aus dieser Öffentlichen Ankündigung / Mitteilung ist zu entnehmen dass am 24. Juni 2026 ab 9 Uhr eine Vorstellung des Projektes  (Büro Passler) vor Ort (Ecke Kärntner / Nussdorfer Straße) geben wird.

Sofern sich natürlich Bürger der Stadtgemeinde Lienz dafür interessieren, hat dieser die Möglichkeit sich dort einzufinden und Fragen an die Verantwortlichen Betreiber in diesem Fall Stadtgemeinde Lienz des  Projektes  (Städtisches Bauamt) zu stellen.

Ebenso besteht die Möglichkeit für Interessierte Bürger im aufgeführten Zeitraum im Gemeindeamt 4 Stock (Bauamt) vorab schon Einsicht in die Projekt Unterlagen zu nehmen.

So wird zum Beispiel bei der Verhandlung vor Ort auch eine schriftliche Personenerhebung mit Unterschrift aller vor Ort Anwesenden Personen durch geführt.  Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit eine Mündliche bzw. schriftliche Stellungnahme ab zu geben und dazu auch ein Protokoll schriftlich anzufordern.

Warum veröffentlicht die Stadtgemeinde diese Baumaßnahme –

Warum wird dazu eine Öffentliche Verhandlung anberaumt –

Das tätigt die Stadt Lienz nicht aus Jux und Tollerei sondern der Gesetzgeber sieht das in der Praxis so vor und wenn der Großteil der Bürger der Stadtgemeinde an dieser nicht selbstverständlichen  transparenten Politik kein Interesse zeigt, ist das natürlich zur Kenntnis zu nehmen.

Doch wenn Gemeinde Bürger die über Jahrzehnte hinweg Interesse an der Gemeinde Politik und deren Arbeit der Stadt Lienz zeigen diese zu kritisieren, ist auch dieß selbstverständlich möglich und legitim – doch „Demokratie Politisch“ überhaupt nicht nach vollziehbar.

Mag sein dass Wirtschaftliche Abhängigkeiten, Einschüchterung, Obrigkeitsdenken, Mitläufertum etc. sehr wohl vielen Bürgern zu schaffen machen – doch wie es die Politik in der Praxis zeigt ist diese sensible  „Demokratie“ beileibe nicht Selbstverständlich und muss immer wieder von neuen hart erarbeitet werden. Übrigens die „Corona Zeit“ hat unmissverständlich aufgezeigt, wie schnell die Bürgerrechte vom Tisch sind.

Denn – „Nichtstun“ heißt immer Zustimmen und einmal in 6 Jahren seine Stimme (Gemeinderats Wahl) ab zu geben ist zwar zu begrüßen, aber vielleicht doch zu wenig.

Ich wünsche mir daher dass die Bevölkerung sehr wohl auch ein wenig mehr Interesse daran findet, sich aktiv in die Gemeindepolitik der Stadt Lienz einzubringen.